Vogelspinne Referat

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Vogelspinne Referat

Das folgende Referat gibt Auskunft über die Vogelspinne und beschäftigt sich mit alle Subjekte, die zusammenhängend mit diesem Thema sind: allgemeine Informationen, die Herkunft der Name, der Aufbau usw. Interessant zu wissen ist, dass die Forscher schätzen das sie schon in Karbon vor 350 Millionen Jahren lebten. Um alles besser zu werden, das Referat enthält auch einige Bilder, um dein Referat das beste sei.

Auszug:

Den Aufbau einer Vogelspinne kann man grob in Vorderkörper (Prosoma) und Hinterleib (Opisthosoma) gliedern.
Der Vorderkörper besteht aus dem zusammengewachsenen Kopf- und Bruststück. Vorne befinden sich die Beißklauen (Cheliceren), Mundöffnung und Taster (Pedipalpen).Seitlich befinden sich jeweils vier Laufbeine. Auf der Oberseite (Carapax,Unterseite- Sternum) erkennt man die Thoraxgrube. Anhand dieser Grube kann man verschiedene Arten unterscheiden. Am Ende des Vorkörpers ist die Verbindung zum Hinterleib. Im Inneren ist der Saugmagen, mit dem die Vogelspinne vor der Mundöffnung zersetzte Nahrung aufsaugt. Das zentrale Nervensystem der Vogelspinne liegt im Prosoma und ist hoch entwickelt. Es macht lediglich 0,1% des Körpergewichtes aus.

Die Laufbeine sind in sieben Abschnitte unterteilt: Fuß, Mittelfuß, Schiene, Knie, Schenkel, Schenkelring und Hüfte. Bei manchen Gattungen (z.B.: Grammostola) haben die erwachsenen Männchen am ersten Beinpaar am Schienbeinsegment Schienbeinhacken. Mit dieses kann das Männchen die Chelizeren des Weibchens während der Paarung blockieren. Die Laufbeine sind mit zahlreichen Sinneshaaren besetzt. Auf der Unterseite der Füße sind Hafthaarpolster, die es der Spinne ermöglichen senkrechte Felsen, glatte Bäume oder eine Terrariumwand aus Glas hoch zu klettern.
Die Taster sind wie die Laufbeine, nur ohne Mittelfuß, aufgebaut. Erwachsene männliche Vogelspinnen haben am Tasterende die Bulbi, die sie zur Fortpflanzung benötigen. Das Männchen trommelt mit den Tastern auf den Boden, um auf sich aufmerksam zu machen. Das Weibchen antwortet auch mit Trommeln der Taster bzw. erstes und Zweites Beinpaar, wenn es paarungsbereit ist.

Um Beute zu fangen benutzt die Vogelspinne ihre Cheliceren. Dabei werden die Beißklauen in das Opfer geschlagen und das Gift wird injiziert. Somit wird die Beute getötet und gleichzeitig zersetzt, da die Vogelspinne ihre Beute nur aufsauge kann. Sie besitzt nämlich nur eine kleine Mundöffnung. Zu ihrer Beute zählt alles was sie überwältigen kann. Zum Beispiel Grillen, Schaben, Skorpione, Heuschrecken oder Tausendfüßer. Größere Vogelspinnen jagen Echsen, kleine Nagetiere und Nestjungen oder kranke Vögel. Trotzt ihres Namens stehen gesunde Vögel nicht auf ihrem Speiseplan. Ein Angriff kann die Herzfrequenz der Vogelspinne von 40 auf fast 200 erhöhen. Für einen Menschen ist der Biss einer Vogelspinne nicht gefährlich, solange keine allergischen Reaktionen auftreten. Er wird verglichen mit dem Stick einer Wespe. Nur bei den Gattungen Poecilotheria und Haplopelma, sowie bei weiteren afrikanischen Arten kann es zu Muskelkrämpfen und Benommenheit kommen. Die Theraphosa blondi kann mit ihren 12, 6mm langen Cheliceren tiefe Bisswunden hinterlassen. Oft treten Sekundärinfektionen, ausgelöst durch die Keime auf den Beißklauen, auf.

Zu den natürlichen Feinden der Vogelspinnen zählt die Wegwespe, Hundertfüßer und Skorpione. Auch kleine Wirbeltiere und Wanderameisen erbeuten sich gelegentlich Vogelspinnen. Besoders gefährdet sind Jungtiere. Ca. 1% erreiche nur das fortpflanzungsfähige Alter. Dies liegt auch an Parasiten die die Vogelspinne lähmen und ihre Eier auf der Spinne ablegen.

Die Vogelspinne hat einen sehr schwach ausgeprägten Sehsinn. Er dient nur zu Erkennung von Bewegungen und Hell und Dunkel. Sie hat vier Augen für den Tag und vier für die Nacht. Manche Vogelspinnenarten haben gar keine Augen, da sie in dunklen Höhlen leben.
Der Hinterleib ist die empfindlichste Stelle der Vogelspinne, da es nicht wie der Vorderkörper von einem durchgängigen Exoskelett geschützt ist. Er kann schon bei einem Sturz aus geringer Höhe platzen. Er ist meist genauso groß wie der Vorderkörper, doch es kann sich während der Verdauung bis auf die Größe eines Tennisballs ausdehnen. Auf der Oberfläche befinden sich sowohl dünne und kurze sowie lange Borstenhaare. Auch zahlreiche Reiz- und Brennhaare sind hier zu finden. Die Brennhaare werden einem Angreifer entgegen geschleudert oder an ihm abgestreift. Die Haare besitzen Wiederhacken und können zu starker Hautreizung führen. Im Innern des Opisthosoma befindet sich das schlauchförmige Herz, zwei Buchlungenpaare, Teile des Darms und die Geschlechtsorgane ... Kaufen Sie jetzt Zugang, um mehr zu lesen

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