Tränen in schwerer Krankheit - Gedichtsanalyse

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  • BW: Gymnasium 11. Klasse
  • Deutsch
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Tränen in schwerer Krankheit - Gedichtsanalyse

Die Schularbeit ''Tränen in schwerer Krankheit'' beinhaltet eine Gedichtsanalyse. Angst und Tod, das beschreibt Andreas Gryphius in seinem Gedicht „Tränen in schwerer Krankheit“, welches in der Epoche des Barocks verfasst wurde. Die Analyse wurde von einem Schülern aus der 11 Klasse für die Deutsch-Stunde geschrieben. Ist gut strukturiert, debattiert alle wichtige Ideen des Gedichtes und kann dir als Muster für eine richtige Gedichtsanalyse dienen.

Auszug:

Das lyrische Ich setzt sich mit der Vergänglichkeit des Lebens auseinander.

Das Gedicht lässt sich in vier Strophen gliedern, zwei Quartette und zwei Terzette, und ist somit ein Sonett. Das Metrum ist ein regelmäßiger sechshebiger Jambus mit Zäsur (Alexandriner). In der ersten Strophe wird auf das Leiden, des lyrischen Ichs, der schon im Titel angesprochene „schweren Krankheit“ aufmerksam gemacht. Einleitend beginnt das Gedicht mit den Worten „Mir ist“ (V.1), es wird klar, dass das lyrische Ich über seine Gefühle sprechen möchte. Doch sofort darauf widerspricht sich dies mit den Worten „ ich weiß nicht wie“ (V.1), dadurch wird deutlich, dass es die Emotionen, welche das lyrische Ich belasten, nicht beschreiben kann. Diese Schwermut wird durch die Hyperbel „tausend Schmerzen“(V.2) verstärkt. Betrachtet man die erste Strophe, so fällt auf, dass das Wort „Ich“ (V.1ff.) und „mir“ (V.1f.) des Öfteren wiederholt wird.

Es möchte sich selbst in den Mittelpunkt stellen und die gesamte Aufmerksamkeit des Lesers auf sich lenken. Es spricht seine seelische Qualen an, welche ihn „Tag und Nacht“ (V.2) in den Wahnsinn treiben. In der zweiten Strophe wird der Leser auf die körperlichen Auswirkungen aufmerksam gemacht „ Die Wangen werden bleich“ (V.5.).

Dies soll das weitreichende Ausmaß seines Leidens verdeutlichen. Mit der Metapher, der „verbrannten Kerzen“ (V.6) vergleicht das lyrische Ich seine Lebensfreude mit einer Kerze, welche erlischt und übrig bleiben nur die Rauchschwaden und Dunkelheit. Es wird hier schon seine Melancholie der Vergänglichkeit gegenüber deutlich, die sich durch die bildhafte Umschreibung seiner Ängste auszeichnet. Mithilfe von Anaphern wird seine rhetorische Frage betont... Kaufen Sie jetzt Zugang, um mehr zu lesen

Tränen in schwerer Krankheit - Gedichtsanalyse

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