Referat: Ontologischer Gottesbeweis von Canterbury

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Referat: Ontologischer Gottesbeweis von Canterbury

Das Referat ''Ontologischer Gottesbeweis-von Canterbury'' beschäftigt sich mit dem ontologischen Gottesbeweis nach Canterbury. Zuerst wird sein Gedankengang vorstellt, und anschließend kritisch dazu Stellung genommen.

Dieser Text basiert auf eigenständiger Recherche und wurde von einem Schüler aus der-10 Klasse für die Verbesserung der Note geschrieben. Kann dir bei der Religion und Philosophie-Stunde helfen.

Auszug:

Mittlerweile ist jedoch auch bekannt, dass dieser „Gottesbeweis“ vielmehr eine Definition ist, also ein Beweis für die Existenz von Gott. Diese Meinung vertritt auch der neuzeitliche Kritiker Immanuel Kant. Er hat Canterbury's Gottesbeweis folgendermaßen widerlegt. Als Größtes Problem sieht Kant, dass in dieser Beweisführung die Existenz des vollkommensten Wesens vorausgesetzt wird. Die Prämisse ist also im Beweis enthalten. Dadurch ist Canterbury's „Gottesbeweis“ allerdings kein Beweis mehr, sondern gleicht eher einer Definition. Kant bezeichnet diese Art von „Gottesbeweis“ als eine Tautologie. Für ihn ist der einzige Beweis die „Erfahrung“. Das bedeutet, dass man erfahren hat, dass verschiedene Dinge existieren.
Auch der Mönch Gaunilo, ein Zeitgenosse von Canterbury, war ein Skeptiker, der sich folgendes zu dem ontolgischen Gottesbeweis überlegt hat: Er geht davon aus, dass sich der Mensch die allerschönste Insel vorstellen kann. Die Insel sei jedoch noch vollkommener, wenn sie nicht nur in Gedanken exisitiert, sondern auch in der Wirklichkeit. Die tatsächliche Existenz dieser Insel kann man allerdings nicht allein aus der Vorstellung folgern.
Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass Gaunilo kritisiert, wie Canterbury aus einem Begriff auf die Existenz einer Sache schließt... Kaufen Sie jetzt Zugang, um mehr zu lesen

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