Der Nachbar - Interpretation

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  • NRW: Gymnasium 12. Klasse
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Der Nachbar - Interpretation

Das folgende Werk ist eine Interpretation der Novelle ''Der Nachbar'', die von Franz Kafka geschrieben wurde. Bei dem Text „Der Nachbar“ handelt es sich um ein Fragment aus dem Nachlass Franz Kafkas, das wahrscheinlich 1917 entstandIn dem Text geht es darum, dass das Lyrische Ich ein Geschäft leitet, jedoch läuft es nicht so und die Schuld wird dem Nachbarn zugeschoben. Die Interpretation wurde von einem Schülern geschrieben und geht mit diesem Thema weiter in der Tiefe.

Auszug:

Das Lyrische Ich, welches namenlos ist, führt ein Geschäft und hat eine kleine, leerstehende Nebenwohnung an einen jungen Mann namens Harras trotz anfänglicher Bedenken vermietet. Das Verhalten Harras‘ bewertet das Lyrische Ich als merkwürdig, da Harras immer schnell in der Wohnung verschwindet. Da beide im selben Gewerbe tätig sind und die Wände sehr dünn sind, hat das Lyrische Ich Angst, dass Harras die geschäftlichen Gespräche von dem Lyrischen Ich abhören könnte und ihm somit die Aufträge wegnehmen könnte.
Der Text lässt sich in fünf Sinnabschnitte gliedern.

Im ersten Sinnabschnitt (S. 131, Z.1-6) wird die Büroeinrichtung vom Lyrischen Ich beschrieben, die einfach zu überblicken ist und somit leicht zu führen sei.
Der nächste Sinnabschnitt (Z.7-23) thematisiert eine kleine, leerstehende Wohnung, die das Lyrische Ich trotz anfänglicher Bedenken an einen jungen Mann namens Harras vermietet hat. Nachdem das Lyrische Ich Erkundigungen eingezogen hat, wurde ihm mitgeteilt, dass das Geschäft des neuen Mieters ähnlich dem seinigen sei.
Im dritten Sinnabschnitt (Z.24-30) wird erzählt, dass, wenn sich die beiden Personen begegnen, dann verschwindet Harras außerordentlich eilig in seiner Wohnung. Das Lyrische Ich konnte Harras bisher noch nicht sehen, denn Harras hat meistens den Büroschlüssel vorbereitet in der Hand.
Der vierte Sinnabschnitt (S.132, Z.1-12) klärt die Problematik auf, die durch den Einzug des Harras‘ entstanden ist. Da beide im selben Gewerbe tätig sind, herrscht auch ein gewisser Konkurrenzkampf und das Lyrische Ich möchte in Telefonaten mit den Kunden nichts preisgeben, da er der Meinung ist, dass man durch die dünnen Wände alles hören könne.
Der letzte Sinnabschnitt (Z.13-27) benennt die Folgen des Problems. Da das Lyrische Ich die Namen nicht preisgeben möchte, ist er der Meinung, dass seine geschäftlichen Entscheidungen unsicher aufgrund seiner zittrigen Stimme wirken. Er sagt auch, dass Harras eigentlich kein Telefon benötige, denn er benutzt indirekt auch seins...... Kaufen Sie jetzt Zugang, um mehr zu lesen

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