Interpretation von „ Der Tanzbär" von Lessing

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  • NI: Gymnasium 10. Klasse
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Interpretation von „ Der Tanzbär" von Lessing

Interpretation des Gedichtes''Der Tanzbär'' von Gotthold Ephraim Lessing.
Die Fabel „Der Tanzbär“ von Gotthold Ephraim Lessing aus dem Jahr 1759 kritisiert das höfische Verhalten vieler Adligen unter Ludwig XVI. zur Zeit der Aufklärung.
In der Handlung der Fabel wird erzählt, dass ein Tanzbär seiner Gefangenschaft bei den Menschen entkommen konnte und nun wieder zu seiner Familie zurückkehrt.
Diese Interpretation gilt als Muster und ist sehr nützlich für die Deutsch und Literatur-Stunde.

Auszug:

Auffällig an dem Text der Fabel ist unter anderem die Wiederholung der Formulierung „ein großer Hofmann sein“, dies zeigt in Verbindung mit der rhetorischen Frage „schließt das Lob und Tadel ein?“ die beiden Sichtweise auf die Tätigkeit des Hochmannes. Der Hofmann sieht natürlich nur das positive, sich selbst als „großen Hofmann“, der es versteht, am Hofe des Königs respektiert zu werden, diese Leistung verdiene Lob. Das Volk hingegen sieht ihn auch als „großen Hofmann“, allerdings ist das Adjektiv „groß“ hier leicht ironisch zu sehen und die Formulierung „Hofmann“ ist aus diesem Blickwinkel negativ besetzt. Die Frage ist deshalb als rhetorische zu bezeichnen, da aus der vorherigen, kritischen Sicht auf die Tätigkeit des Hofmannes überhaupt kein Lob angebracht scheint... Kaufen Sie jetzt Zugang, um mehr zu lesen

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