Die historischen Einflüsse auf die zentralen Gedanken der Aufklärung - Facharbeit

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  • NRW: Gymnasium 10. Klasse
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Die historischen Einflüsse auf die zentralen Gedanken der Aufklärung - Facharbeit

Die folgende Facharbeit ''Die historischen Einflüsse auf die zentralen Gedanken der Aufklärung'' behandelt das Thema der Aufklärung im 17. und 18. Jahrhundert, wobei es sich insbesondere auf die Auswirkungen der historischen Einflüsse auf die zentralen Gedanken dieser Epoche bezieht. Diese Literaturepoche ist geprägt durch den Mut noch den Ehrgeiz der Autoren Verstand zu erhellen. Die Facharbeit wurde von einem Schülern aus der 10 Klasse geschrieben.

Auszug:

Die Aufklärung war eine Bewegung seit Mitte des 17. Jahrhunderts, jedoch gewann sie erst im 18. Jahrhundert an Aufmerksamkeit. Diese Bewegung hatte das Leitmotiv „Sapere aude. Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“.

Im 17 Jahrhundert gab es eine absolutistische Herrschaftsform, in welcher der König losgelöst vom Staat regierte und sich nur vor Gott verantworten musste. Zu dieser Zeit wurde die Gesellschaft in den Staaten „ Stände-Gesellschaft“ genannt. Sie bestand aus drei Gruppierungen: dem Klerus, dem Adel und dem Bürgertum, auch „Dritter Stand“ genannt. Sowohl der Adel als auch das Bürgertum besaßen keine politischen Rechte, wobei der Adel Privilegien hatte.
Anfänglich übten die Adeligen und das Bürgertum bezüglich der Zustände in Frankreich Kritik aus. Das Motiv war vor allem die Vernunft, mit der Konflikte durch logisches Denken und Handeln gelöst werden konnten.

Nach dem deutschen Philosophen Immanuel Kant, einem der wichtigsten Vertreter dieser Epoche, strebt die Aufklärung den „Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit“ an. Dieses soll ausdrücken, dass ein neues Zeitalter eingeleitet werden soll, in dem das „Licht der Vernunft“ herrsche, währenddessen die Aufklärer die (kirchliche) Glaubenslehre kritisierten, die mit dem finsteren Mittelalter in Verbindung gebracht wurde. Der Mensch sollte sich vom Jenseits lösen und stattdessen das Denken auf die Diesseitigkeit ausrichten. Als Ziel dessen wurde der mündige Bürger gesetzt.
In dieser Zeit hatte die Literatur die Funktion zu belehren. Einerseits waren dafür zu verwendende Formen Fabeln, Parabeln und Dramen. Vor allem das Drama hatte eine wichtige literarische Funktion zur Verbreitung aufklärerischen Denkens. Dabei hoffte man auf eine bessere Veränderung der Zuschauer und Leser. Andererseits wurde das „aufklärerische Gedankengut im 18. Jahrhundert über Zeitungen, Zeitschriften, Bücher, Enzyklopädien, Organisationen und Gesellschaft verbreitet“. Jedoch war das Bürgertum, der dritte Stand, sozusagen der „wichtigste Träger“. Dieses wollte seinen Wohlstand stabilisieren und einen größeren politischen Einfluss erlangen.

Diese Geistesbewegung erlangte zunächst in Nordamerika immer mehr Einfluss, da die Bevölkerung der Kolonien, welche unter der Herrschaft der britischen Krone standen, das Ziel verfolgten unabhängig zu werden. Denn in Amerika suchten Siedler die Freiheit, besonders die Religionsfreiheit. Letztendlich kam es zu dem „Unabhängigkeitskrieg“ (1775-1783), in dem sich die europäischen Großmächte mit den Amerikanern verbündeten, eine so genannte „anti-britische Koalition“, und gemeinsam den Krieg gegen Großbritannien führten. Dieser Krieg wurde von den Amerikanern, die alle für ihre Freiheit kämpften, gewonnen..... Kaufen Sie jetzt Zugang, um mehr zu lesen

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