Gedichtsanalyse: Augen in der Großstadt

Die Schularbeit wurde von der Redaktion von Schulhilfe.de auf ihre Qualität geprüft
  • SH: Gymnasium (G8) 8. Klasse
  • Deutsch
  • 1-
  • 1
  • 598
  • PDF

Gedichtsanalyse: Augen in der Großstadt

Diese Schularbeit ist eine Analyse des Gedichts ,,Augen in der Großstadt". Das Stadtgedicht ,,Augen in der Großstadt“ ist 1930 von Kurt Tucholsky geschrieben worden. Es ist eine wirklich gute Analyse, die gut strukturiert und gearbeitet ist. Die Analyse wurde von einem Schülern aus der achten Klasse für die Deutsch-Stunde geschrieben. Kann dir als Muster dienen, oder du kannst die Gedichtsanalyse vollständig benützen.

Auszug:

Das Gedicht besteht aus drei Strophen. Die Ersten beiden beinhalten jeweils 12 Verse, die dritte Strophe enthält 15 Verse. Die Verse sind unterschiedlich lang.
Das Gedicht weist Kreuzreime und Paarreime auf, die das Gedicht dominieren. In der ersten Strophe wechselt das Metrum zwischen Daktylus und Jambus, während in der zweiten und dritten Strophe fast ausschließlich Jambus zu finden ist.

Schon in der ersten Strophe wird einem bewusst, dass von einem lyrischem Du die Rede ist ,,Wenn du zur Arbeit gehst“ (V. 1). Hiermit wird der Leser angesprochen. Im gleichem Vers und in Vers drei wird durch die Anapher die dort enthalten ist und den jeweiligen Enden der Verse die Alltagssituation deutlich.
,,Wenn du (…) Wenn du am Bahnhof stehst“ (V. 1 und 3).
In Vers sieben wird durch die Metapher dem Leser vermittelt, dass es viele Menschen auf engem Raum gibt. Dies wird einem jedoch nur im Zusammenhang mit Vers acht klar.

Darauf folgend sind vier Verse die wie ein Refrain wirken, da sie in jeder Strophe vorkommen. Nur jeweils ein Vers wird in jeder Strophe verändert. Stellvertretend für den gesehenen Menschen stehen die genannten Gesichtsteile in den Versen acht und neun. Des weiteren ist anzumerken, dass das lyrische Ich eine Frage formuliert (V. 11), worauf allerdings keine Antwort folgt, da der Augenblick der Begegnung zu kurz war.

Im Übrigen ist eine Alliteration im letzten Vers der ersten Strophe zu erkennen (,,vorbei, verweht, nie wieder“ (V.12) .
Ferner gibt der Text mit den Worten ,,(…) nie wieder“ ( V. 12, 24, 39) zu erkennen, dass das eben geschehene nicht rückgängig zu machen ist.
Ebenso aufschlussreich ist die Aussage des ersten Verses der zweiten Strophe, die den Lebensweg von jedem einzelnen thematisiert (,, Du gehst dein leben lang“ (V.13)).
Außerdem ist ein Sinneszusammenhang von Vers 13 und 15 zu erkennen.... Kaufen Sie jetzt Zugang, um mehr zu lesen

Gedichtsanalyse: Augen in der Großstadt

[1]
Benutzerbewertungen
  • 19.10.2016
    Der Aufbau gelungen und besonder die stilistischen Mittel habe ich endlich verstanden