Eisen- und Stahlherstellung - Referat

Die Schularbeit wurde von der Redaktion von Schulhilfe.de auf ihre Qualität geprüft
  • BW: Gymnasium 9. Klasse
  • Chemie
  • 2
  • 6
  • 1045
  • PDF

Eisen- und Stahlherstellung - Referat

Der vorgegebene Text ''Eisen- und Stahlherstellung'' ist ein Referat, das in der Tiefe mit diesem Thema geht. Das Referat ''Eisen- und Stahlherstellung'' wurde von einem Schülern aus der 9 Klasse geschrieben. Ist ein gelungenes, gut strukturiertes und ziemlich langes Referat (es enthält 6 Seiten). Damit du alles besser verstehst, das Referat enthält auch beiliegende Bildern.

Inhalt:

1. Eisenherstellung im Hochofen
1.1 Aufbau eines Hochofens
1.2 Arbeitsweise
1.3 Chemische Vorgänge im Hochofen
2. Andere Methoden zur Eisenherstellung:
2.1 Eisenherstellung im Schachtofen
2.2 Eisenherstellung im Drehgefäß
2.3 Eisenherstellung in der Retorte
2.4 Eisenherstellung im Elektoofen
3. Von Roheisen zu Stahl
3.1 Sauerstoffaufblasverfahren im Oxygenstahlwerk
3.2 Das Lichtbogenverfahren im Elektrostahlwerk
4. Stahlverwendung
4.1 Stahl in der Energie- und Kraftwerkstechnik
4.2 Stahl als Baustoff? (Eigenschaften)

Auszug:

2.1 Eisenherstellung im Schachtofen:

Eingesetzt werden eisenreiche Stückerze, wie Sinter oder Pellets. Diese Stücke werden vorgewärmt und am Kopf des Ofens hineingegeben. Am Boden des Ofens wird ein 1000°C warmes Reduktionsgasgemisch aus Kohlenmonoxid (CO), Wasserstoff(H2), Kohlendioxid (CO2), Wasser (H2O) und manchmal Methan (CH4). Der daraus entstandene Eisenschwamm besitzt eine Reinheit von 85% - 95%.

2.2 Eisenherstellung im Drehgefäß:

Hier werden in 110m lange Drehrohröfen Stückerze oder Pellets gemischt mit Kalkstein und Dolomit mit Braunkohle, Heizöl oder Koksofengas bis zu 1050°C aufgeheizt. Der daraus entstandene Eisenschwamm besitzt eine Reinheit von 85% - 90%. Beim Dored-Verfahren wird Koks oder Kohle mit gewärmtem Eisenerz auf einen Roheisensumpf im Drehrohrofen gesetzt. Wird Sauerstoff dazu geblasen wird das Kohlenstoffmonoxid, welches im Reduktionsgas enthalten ist, zu Kohlenstoffdioxid verbrannt. Der Drehofen wird auf ca. 1300 - 1350°C aufgewärmt. So wird Roheisen, welches flüssig ist, erzeugt.

2.3 Eisenherstellung in der Retorte:

In keramische Retorten oder Muffeln werden reiche Eisenerzkonzentrate hineingegeben. Die Eisenkonzentrate werden mit feiner Kohle, fein zerbröckelter Koks und Kalkstein oder mit Erdgas reduziert. Der Eisenschwamm besitzt hier eine Reinheit von 80% - 95%. Welcher zu Sonderstählen oder als Eisenpulver weiter verarbeitet wird.

2.4 Eisenherstellung im Elektoofen:

Hier lohnt sich die Eisenherstellung nur, wenn der dazu benötigte Strom in ausreichender Menge bereitgestellt wird. Der Energieverbrauch ist abhängig von der Güte vom Eisenerz und Kohlenstoffträger. Er kann zwischen 2000 und 2500 kWh pro Tonne Roheisen liegen. Das Roheisen kann nicht geschmiedet werden, da es noch 4% - 6% Kohlenstoff enthält. Welches spröde, brüchig und nicht verformbar. Man könnte es höchstens Als Gusseisen verwenden. Es gibt zwei Möglichkeiten um den Kohlenstoffgehalt auf 1,7% zu verringern:

3.1 Das Sauerstoffaufblasverfahren im Oxygenstahlwerk:

Zunächst wird Schrott in einen Konverter gegeben, dann das Roheisen hinzugefügt. Um Begleitelemente des Eisens zum Teil zu oxidieren wird von oben Sauerstoff hineingeblasen. Zu den Begleitelementen gehören Kohlenstoff, Silicium, Mangan und Phosphor. Die Oxide von Silicium und Phosphor werden zur Schlacke durch Zugabe von Calciumoxid. Durch dem dazu gegebenem Schrott spart man Energie und Rohstoffe. Um die Qualität des Stahls zu verbessern werden Proben analysiert. Für die gewünschten Eigenschaften des Stahls werden Zuschläge, wie zum Beispiel Chrom und Nickel, dazu gegeben..... Kaufen Sie jetzt Zugang, um mehr zu lesen

Eisen- und Stahlherstellung - Referat

[0]
Es gibt noch keine Bewertungen.